27.12.2016

Kontinuierlich und stetig gewachsen

Seit 2008 expandiert InfraServ Knapsack in den Chemieparks Leverkusen, Dormagen und Uerdingen. Die Expansion des Industriedienstleisters läuft auf vollen Touren.


Inzwischen ist es schon einige Jahre her, als das Unternehmen den Schritt über die Chemieparkgrenze in Hürth hinaus wagte. Und dieser Schritt, so sind sich die Verantwortlichen einig, war der richtige.

Michael Klosterhalfen war einer der ersten Mitarbeiter, der im Bereich Prüfung und Wartung von Hebezeugen nicht nur diesen Weg mitgegangen ist, sondern auch noch maßgeblich ausgebaut hat. Thomas Saß, Leiter Anlagenservice und -technik erinnert sich: „2008 haben wir mit der damaligen Firma DyStar im Chempark Leverkusen den ersten Vertrag für die Wartung und Prüfung von Hebezeugen abgeschlossen. Zwei Mitarbeiter standen der Firma fest zur Verfügung.“ Ein positives Feedback ließ nicht lange auf sich warten. „Die Anlagenverfügbarkeit konnte gesteigert, die Dokumentation transparenter gestaltet und die Reparaturkosten konnten halbiert werden“, so Saß weiter. Das sprach sich auch bei anderen Standortfirmen herum. Dann ging es Schlag auf Schlag. 2009 kam Momentive Performance Materials Inc., ein weltweit führender Hersteller von Silikonen und fortschrittlichen Werkstoffen hinzu. Ein Jahr später konnte ein Wartungsvertrag für Hebezeuge und Personen- sowie Lastenaufzüge mit Kronos Titan abgeschlossen werden. Hier stellte InfraServ Knapsack auch eine Rufbereitschaft für Notfälle. Unsere Leistungen kamen bei Kunden gut an - mit dem Ergebnis, dass noch im gleichen Jahr ein Wartungsvertrag für 13 Aufzüge mit der Firma Kruse (heute Talke) auf den Weg gebracht wurde.

Auf Grundlage erster Gespräche startete 2012 die Zusammenarbeit mit Lanxess/Aliseca. Erstmalig in den Chemieparks Dormagen und Uerdingen wurden Wartungsarbeiten von ISK durchgeführt. Die Vertragsverlängerungen bis heute sprechen für Kundenzufriedenheit, sowie Zuverlässigkeit und Qualität der ausgeführten Arbeiten. Weitere Aufträge von Tochterunternehmen der Lanxess folgten und auch Bayer CropScience in Dormagen signalisierte Interesse an einer Zusammenarbeit mit ISK. Nach einer anlagenbezogenen zweijährigen Testphase bekam ISK nach einer Ausschreibung für die Wartung und Prüfung von Hebezeugen und Aufzügen für sieben Betriebe den Zuschlag. Am 1. Juni 2016 startete die Arbeit vor Ort.

Das Leistungspaket umfasst inzwischen die Bereiche Prüfung und Wartung von Hebezeugen und Aufzügen, Entstörung, Projektgeschäft sowie eine Rufbereitschaft, durch die eine Personenbefreiung innerhalb von 30 Minuten aus Aufzügen garantiert wird. 

Michael Klosterhalfen, seinerzeit Pionier in den Chemieparks, ist heute Kundenauftragsmanager für die Niederrheinwerke Leverkusen, Dormagen und Uerdingen. Er erstellt Angebote, ist Ansprechpartner für die Kunden und sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Acht  seiner Mitarbeiter sind täglich in den Chemparks tätig. Neben eigenen Werkstätten vor Ort zeichnet die schnelle Reaktionszeit die Arbeit der ISK-Mitarbeiter aus. Saß: „Die Flexibilität ist unsere Stärke. Wir sind in der Lage, Personal innerhalb kürzester Zeit von Werk zu Werk zu bringen, je nach Bedarf.“ Stehen besondere Projekte an, so wird der Personaleinsatz entsprechend aufgestockt.

"Michael Klosterhalfen und seine Mitarbeiter stehen für die erfolgreiche Umsetzung der ISK-Wachstumsstrategie in den Niederrheinwerken“, so Thomas Saß.

Bild: Daumen hoch für den Erfolg: Michael Klosterhalfen, Thomas Saß und Michael Buchin