28.05.2018

Klebestreifenkunst am Messestand

Ob gläserner Wirbelschicht-Reaktor, Hollywoodfilm-Auto oder Breitwand-Display: An einem InfraServ Knapsack-Messestand gibt es immer spektakuläre Exponate und Design-Elemente zu bestaunen, Blickfangwirkung ist garantiert. Für die ACHEMA 2018 steht wieder etwas sehr Ungewöhnliches auf dem Programm: Tape Art.


InfraServ Knapsack meets TAPE OVER auf der ACHEMA 2018

Woher Tape Art (von engl. tape [Band] und art [Kunst]) genau kommt und wer es erfunden hat, lässt sich heute nicht mehr sagen. Fest steht: Ab Mitte der 1960er Jahren entstanden in den westlichen Großstädten viele große, scharf konturierte Mauerbilder, kreiert von unbekannten Künstlern der Urban-Art-Szene. Es waren keine Graffiti, sondern Kunstwerke aus farbigen Klebebändern. Diese Bilder gelten heute als Ursprung von Tape Art.

Vom sanften Vandalismus zur Kunstform
Die anfänglich subversiven Verschönerungsaktionen, durchgeführt von Ex-Sprayern, fanden schon bald ihren Weg in die Galerien und von dort in die kommerzielle Fassaden- und Innenraumgestaltung.
Kein Wunder: Im Unterschied zu Graffiti-Gemälden lassen sich Tape-Art-Bilder spurlos wieder beseitigen. Außerdem muss keine Trocknungszeit eingehalten werden und speziell im Innenbereich kommt es nicht zu einer Geruchsbelästigung. Dafür erfordert die Verwendung von Klebebändern zur Bildgestaltung eine gewisse Kreativität bei der Umsetzung von Motivvorgaben: Farbverläufe etwa lassen sich nur sehr aufwendig mit überlappend aufgeklebten transparenten Bändern erzeugen und Kurven bzw. Rundungen müssen als Vieleck-Fragmente dargestellt werden. Diese Beschränkungen machen Tape Art jedoch zur einer optisch absolut eigenständigen Kunstform. Tape-Art-Künstler beweisen auf Kunstmessen mit
atemberaubenden Projekten immer wieder, wie vielfältig die Ausdrucksmöglichkeiten bei der Bildgestaltung mit Klebeband sind.


Verstehen, entwickeln, umsetzen: Tape Art meets Industrieservice
Die Kreierung eines Tape-Art-Bildes erfolgt üblicherweise in drei Schritten: Zunächst müssen die Künstler die Ausgangssituation verstehen – sie müssen also zum Beispiel das Untergrundmaterial analysieren, die Licht- und Sichtverhältnisse prüfen und sich überlegen, welche Hilfsmittel (Leitern, Podeste o. Ä.) sie eventuell benötigen. Dann müssen sie ein Konzept entwickeln, d. h., sie müssen eine Bildidee entwerfen und eine entsprechende Materialauswahl zusammenstellen. Zuletzt müssen sie das Konzept erfolgreich umsetzen – dazu brauchen sie Erfahrung und handwerkliches Geschick. Dieser 3-Schritte-Prozess entspricht exakt der Problemlösungsstrategie von InfraServ Knapsack: understand, engineer, succeed.

Messestand-Gestaltung als Metapher
Dass man bei InfraServ Knapsack für die Gestaltung des ACHEMA 2018 - Messestandes auf die Hilfe der Tape-Art-Crew TAPE OVER (www.tapeover.berlin) zurückgreift, ist also nicht nur der Blickfangwirkung von Tape-Art-Bildern geschuldet – es begründet sich auch durch die Art und Weise, wie InfraServ Knapsack seine Kunden bedient. In drei Schritten zur perfekten Lösung: So funktioniert Tape Art und so geht InfraServ Knapsack auch bei der Implementierung von Industrieserviceleistungen vor. Wer ein Auge für Metaphern hat, wird auf der ACHEMA also erkennen, dass die Gestaltung des ISK-Messestandes das Geschäftskonzept in mehrfacher Hinsicht widerspiegelt. Aber was wird es in Frankfurt am Stand Nr. C65 (Halle 9.1) eigentlich konkret zu sehen geben? Zum Beispiel symbolisierte Lichtstrahlen: Licht steht für nahezu unbegrenzte Reichweite und für die Fähigkeit, Dinge sichtbar zu machen – beides Eigenschaften, die das Unternehmen InfraServ Knapsack auszeichnen. Die Experten von ISK „beleuchten“ die Herausforderungen, mit denen Chemieunternehmen in Deutschland heute konfrontiert sind, und machen undurchsichtige Sachverhalte transparent. So können sie Lösungen entwickeln, die den Kundenbedarf perfekt abdecken, und zwar sowohl im Bereich Chemie als auch in den Bereichen Pharmazie, Biofuels, Power-to-X und Recycling.
 
Wer mehr über das Dienstleistungsangebot von InfraServ Knapsack erfahren will, ist herzlich eingeladen, den InfraServ Knapsack Stand auf der ACHEMA (11.–15. Juni) zu besuchen. Es empfiehlt sich, bereits vorab, einen Besuchstermin auf dem Messestand unter Tel.  + 49 2233 48-1212 oder direkt hier zu vereinbaren.