02.03.2018

Gute Entwicklung am Standort Düren

Im April 2017 übernahm die Geschäftseinheit Infrastruktur der InfraServ Knapsack die Logistik von AkzoNobel am Standort Düren-Niederau und eröffnete wenig später dort auch eine Werkstatt. Im Zuge dessen wechselten drei Mitarbeiter aus dem Bereich Innerbetrieblicher Transport sowie vier Mitarbeiterinnen aus dem Versand von AkzoNobel zu InfraServ Knpasack – eine von ihnen ist Andrea von der Weiden, die vor Ort als Koordinatorin fungiert.


Wie gestaltet sich Ihre Arbeit in den letzten gut sechs Monaten?

Andrea von der Weiden: Wir haben hier vor Ort natürlich spezifische Gegebenheiten. Anders als in Knapsack wickeln wir beispielsweise den LKW- und Besucherempfang zentral an einer Stelle ab, es gibt außerdem nur eine Schranke für die Ein- und Ausfahrt – das kann eine Herausforderung sein und erfordert individuelle Abläufe. Die Arbeit ist teilweise anders strukturiert als früher. Das muss sich natürlich noch weiter einspielen, wir sind aber auf einem guten Weg.

Wie ist heute, ein halbes Jahr nach dem Wechsel, die Stimmung im Team?

Andrea von der Weiden: Nach wie vor sehr gut, bei uns im Team sowieso. Die Strukturen betreffend haben wir wie schon erwähnt viele Prozesse angestoßen. Die damit einhergehenden Veränderungen sind wahrscheinlich noch nicht in allen Köpfen angekommen – was ja aber auch nachvollziehbar ist. Ein konkretes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten seit 20 Jahren bei einem der Unternehmen hier am Standort und haben Ihre Holzpaletten während dieser ganzen Zeit immer an einer bestimmten Stelle abgelegt – und jetzt sollen Sie die stattdessen „plötzlich“ auf den Abfallplatz bringen. Veränderungen wie diese brauchen in der Umsetzung ganz einfach ein wenig Zeit.

Wie sind Sie rückblickend bei InfraServ Knapsack aufgenommen worden?

Andrea von der Weiden: Ich fühle mich gut aufgehoben und angenommen – und glaube dass die Kollegen und -innen hier vor Ort das ähnlich sehen. Trotz der Unternehmensgröße gibt es bei InfraServ Knapsack eine Art familiäres Umfeld, das gefällt mir gut. Und wenn es mal irgendwo hakt, haben wir unsere Ansprechpartner oder fragen uns durch – auf den Mund gefallen sind wir schließlich nicht (lacht). 

 

Auch das Team des Anlagenservice  und -technik der ISK als Werkstattbetreiber ist mit den Entwicklungen am Standort Düren ausgesprochen zufrieden. „Wir sind hier super aufgenommen worden“, lobt Projektleiter Stephan Belz der mit seiner neuen Aufgabe im Segment ASM für die Standortentwicklung verantwortlich ist. Ziel ist es, aus den Erfahrungen des Standortaufbaus in Düren für zukünftige Ansiedlungen an anderen Standorten zu lernen. Der Bedarf für die Leistungen und das Know-how des Knapsacker Dienstleisters sei gegeben. „Wir haben mit der CFB Mare einen Rahmenvertrag für Betriebsnahe Instandhaltung, der beispielsweise Prüfgeschäft, Betriebsbetreuungsaufgaben und die Rufbereitschaft umfasst“, erläutert Gerd Henn, unser Operationsmager vor Ort. Auf Basis der Vor-Ort-Werkstatt erhielt die ISK aber auch bereits Aufträge von weiteren Standortfirmen und aufgrund der Vor-Ort Präsenz von Firmen aus der Region Düren. Darüber hinaus verwaltet das Team vor Ort das Ersatzteilager der CFB Mare und hat im Zuge dessen für die Lagerverwaltung wunschgemäß ein neues Konzept auf den Weg gebracht und umgesetzt.

Anfragen kommen zu unterschiedlichen Themen, wie Kalle Hofmeister – bei InfraServ Knapsack Teamleiter für die Betriebsbetreuung –, unterstreicht. Man könne mit der geballten Erfahrung und dem Fachwissen der Teammitglieder vor Ort sowie aus der gesamten Organisation heraus in der Regel nicht nur effiziente Lösungen einbringen, sondern auch Optimierungspotenziale anstoßen und umsetzen. „Ein Thema ist beispielsweise die Prozessanalysentechnik, grundsätzlich platzieren wir hier vor Ort aber möglichst viele weitere Themen aus dem Leistungsportfolio von InfraServ Knapsack.“ Wenn in Düren zusätzliche personelle oder fachliche Ressourcen benötigt werden, unterstützen eben die Kolleginnen und Kollegen aus Hürth oder von anderen Standorten – „die diesbezügliche Zusammenarbeit ist traditionell sehr gut, das läuft absolut reibungslos“, unterstreicht Hofmeister.

Mit der bisherigen Entwicklung sind die Mitglieder des Teams vor Ort also mehr als zufrieden. Mittel- und langfristig sollen die Leistungen auch Unternehmen in der Region außerhalb des Standortes angeboten werden. Erste Schritte sind hier bereits gemacht.