11.10.2018

Für Frauen mit Potenzial

Die InfraServ Knapsack beteiligt sich gemeinsam mit fünf weiteren Unternehmen an einem Cross-Mentoring Programm


Wie schaut’s aus für Arbeitnehmerinnen bei der InfraServ Knapsack? Per se gut, denn hier wird nach Qualifikation und Potenzial entschieden und Frauen haben dieselben Karrierechancen wie ihre männlichen Kollegen. Dank des Entgelttarifvertrags und einer regelmäßigen Arbeitsbewertung ist auch die finanzielle Gleichstellung geregelt. Die Bedingungen sind also bestens und doch ist der Frauenanteil im Unternehmen mit 12 Prozent (auf der Führungsebene 6 Prozent) durchaus ausbaufähig.

Die Teilnahme am „Cross-Mentoring zur Förderung von Potenzial-Trägerinnen“ ist eine besondere Personalentwicklungsmaßnahme und Teil der Zukunftsstrategie der InfraServ Knapsack: Mitarbeiterinnen werden in ihrem beruflichen Streben ermutigt und dem Arbeitsmarkt signalisiert man personalpolitisches Interesse am Thema Chancengleichheit für Frauen.

Und das geht so: Für die Dauer von zwölf Monaten bilden aus den beteiligten Unternehmen Frauen mit Fach-, Führungs- oder Projektverantwortung als Mentees ein Tandem mit Führungskräften aus anderen Unternehmen als Mentoren/Mentorinnen. Im November vergangenen Jahres startete das Projekt, enden wird es im November 2018. In regelmäßig stattfindenden Tandemgesprächen tauschen sich Mentee und Mentor/Mentorin miteinander aus, verschiedene Workshops geben Impulse für die Zusammenarbeit, beim Shadowing begleiten sich Mentee und Mentor wechselweise im Arbeitsalltag, um dann ein Feedback zu geben bzw. zu bekommen. Eigene Ziele umsetzen, Vorschläge und Kritik annehmen, sich vernetzen, Kompetenzen und Stärken ausbauen, im vertraulichen Gespräch mit einer Führungskraft Themen offen ansprechen – all das sind Chancen, die das Programm bietet. Auch die Mentoren und Mentorinnen ziehen aus ihrer Rolle durchaus Nutzen für die eigene Weiterentwicklung, ist doch ein offener Austausch in beide Richtungen interessant.

Bei der InfraServ Knapsack haben Stefanie Reimann, HR-Business Partnerin, und Ricarda Günther, stellvertretende Einkaufsleiterin, die Chance ergriffen und nehmen als Mentees am Programm teil. Als Mentoren sind Thomas Kuhlow, Leiter Kommunikation, und Thomas Theisen, Leiter Ver- und Entsorgung, mit dabei. „Das Cross-Mentoring-Programm bestärkt mich darin, Nachwuchskräften aktiv Feedback zu geben, damit sie ihre gesetzten Ziele im Unternehmen erreichen. Die Unterstützung von erfahrenen Führungskräften zu erhalten, ist für die persönliche Entwicklung unschätzbar. Was Mentees hier lernen, kann kein Seminar leisten“, davon ist Thomas Theisen felsenfest überzeugt. Ricarda Günther schätzt den Austausch mit den anderen Mentees und ihrem Tandempartner von der RheinEnergie: „Ich spreche Themen, die für mich und meine Karriereplanung Relevanz besitzen, offen an und bekomme ein ehrliches Feedback. Der Cross-Gedanke ist wirklich ein Riesenvorteil des Programms. Toll außerdem, auch mal andere Unternehmenskulturen kennenzulernen.“

Die Mentees sind aufgefordert, Initiative zu ergreifen und das Cross-Mentoring aktiv zu gestalten, dazu zählt auch, ins eigene Unternehmen einzuladen. Stefanie Reimann und Ricarda Günther organisierten im Mai einen Tag, an dem Einblicke ins Unternehmen InfraServ Knapsack gewährt wurden. Unterstützung erhielten sie von Thomas Happich, Geschäftseinheitsleiter der Anlagenservice und -technik und Mitglied des Managementteams der InfraServ Knapsack, der die Besucher von RheinEnergie, DEVK, koelnmesse, KVB und den Stadtwerken Köln gemeinsam mit den beiden Mentees begrüßte und das Unternehmen und deren Geschäftsbereiche vorstellte. Eine Werksrundfahrt mit Stopp zur Werkstattbesichtigung durfte nicht fehlen. Anschließend klang der Tag beim gemeinsamen Grillen im Feierabendhaus aus.

Mit der Teilnahme am Cross-Mentoring Programm und der Förderung der Mentees und ihrer Fähigkeiten setzt die InfraServ Knapsack ein Zeichen für die Wertschätzung weiblicher Führungskräfte im Unternehmen. Strategisch richtig und wichtig: Denn so werden Entscheiderinnen für morgen gewonnen.