23.07.2013

Gemeinsam an der Zukunft arbeiten

Am 9. Juli 2013 fand der 12. ChemCologne Kooperationstag statt


Der ChemCologne-Kooperationstag 2013 war im Department für Chemie der Universität zu Köln zu Gast. Das Erfolgsformat, das sich die Kooperation von Industrie und Forschung auf die Fahnen geschrieben hat, lief in diesem Jahr unter dem Titel „TransChem: Das ökonomische Potential akademischer Forschung“. 

Zum Auftakt der Veranstaltung bekräftigten Dr. Michael Stuckradt, Kanzler der Universität, Beate Wieland, stellvertretend für die Landesregierung NRW, und Dr. Clemens Mittelviefhaus für den Vorstand der ChemCologne, den Willen, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Lehrbetrieb weiter zu stärken und den Dialog zu fördern. Dr. Mittelviefhaus, von der Geschäftsleitung der InfraServ Knapsack, beschrieb die ChemCologne als „Plattform, die es ermöglicht Grenzen zu überwinden sowie wissenschaftliche Theorie und wirtschaftliche Praxis an einen Tisch zu bringen“. Vorteile verschafft das Konzept allen Beteiligten: Auf der einen Seite den Unternehmen, denen die Initiative Gelegenheit bietet sich dar- und vorzustellen, positive Innovationsimpulse – etwa für neue chemische Produkte – liefert und einen ersten Kontakt zu potentiellen qualifizierten Mitarbeitern erlaubt. Die Studierenden auf der anderen Seite werden mit „echten“ Problemen aus der Praxis konfrontiert, haben die Chance an einer Lösung mitzuarbeiten und Verbindung zu interessanten Arbeitgebern der Region aufzunehmen.

Nach den Grußworten standen Tandemvorträge hochkarätiger Referenten auf der Tagesordnung sowie eine abschließende Podiumsdiskussion. Dabei wurden Projekte junger Wissenschaftler vorgestellt, in denen Wissens- und Technologietransfer eine entscheidende Rolle spielen. 

Das Rahmenprogramm bildete eine Ausstellung im Foyer des Gebäudes: Chemische Fakultäten von Hochschulen der Region, Unternehmen der Chemischen Industrie und der chemischen Technik präsentierten sich und Mitarbeiter standen den Studenten Rede und Antwort. Auch die InfraServ Knapsack war vertreten. Am Stand agierte Aranka Engl-Maurer, Marketing, stellte Interessierten die InfraServ Knapsack und den Chemiepark vor und verteilte Informations- sowie Werbematerial. „Von Anfang an war die InfraServ Knapsack  mit dabei“, wusste sie zu berichten und sprach vom großen Anklang den der ChemCologne-Kooperationstag in diesem Jahr fand. Die Studenten, die s trotz hoher Temperaturen dieStände und den Hörsaal, in dem die Vorträge gehalten wurden, besuchten, gaben ihr Recht. Mit der Themenwahl zeigten die Veranstalter eine glückliche Hand: Die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern, sich interdisziplinär zu qualifizieren, grundlagenorientiert und anwendungsbezogen zu forschen sind Aufgabenstellung die im Fokus der Studierenden liegen. 

Weitere Informationen zur ChemCologne unter www.chemcologne.de