Kurzzeitiger Stromausfall im Chemiepark Knapsack
Sicherheitskonzept mit 15-minütiger Fackeltätigkeit funktionierte planmäßig
Im Chemiepark Knapsack kam es am Dienstag, den 6. Oktober 2009, gegen 22 Uhr 30 zu einem Spannungsausfall im Werksteil Hürth. Ursache für die Störung war eine Schutzauslösung an einem Transformator von RWE Power in der Stromzufuhr zum Chemiepark.
Der Versorger reagierte umgehend mit einer Information an alle betroffenen Unternehmen und durch eine Umlastung auf einen anderen Transformator, so dass gegen 23 Uhr 10 alle Verbraucher wieder einschaltbereit waren. Eine sofortige Anfrage der Werksfeuerwehr an alle im Chemiepark angesiedelten Unternehmen ergab, dass zu keiner Zeit eine Gefährdung bestand.
Aufgrund dieses Stromausfalls erfolgte für etwa 15 Minuten eine Fackeltätigkeit. Dies ist Teil des Sicherheitskonzepts einiger Anlagen, das wie vorgesehen funktionierte: Anfallende Stoffmengen werden gefahrlos und rückstandsfrei über die Hochfackel verbrannt. Dieser Vorgang ist mit deutlich sichtbarem Feuerschein und anfänglicher Rußbildung verbunden. Die zuständigen Behörden wurden über die Fackeltätigkeit informiert.
Die InfraServ GmbH & Co. Knapsack KG, Betreibergesellschaft des Chemieparks Knapsack, bedauert die mit dem Spannungsausfall verbundenen Belästigungen und bittet die Nachbarschaft um Verständnis.
